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Der Behinderte unter dem Hexenhammer
Interaktives Theater für Kinder ab 10

INHALT UND REGIE
HARLEKINO´S "Fall" soll mit den gleichen Mechanismen aufgerollt werden wie anno dazumals jene "Processe", welche z.B. von einem gewissen "Institoris Heinrich Kramer" angezettelt wurden. Das "Volk" (Publikum) wird auf ähnliche Art und Weise verhetzt und benutzt werden wie damals.
Er wird zuerst von KRAMER als "das Letzte", der Looser, der Andersartige diffamiert. Er redet dem Publikum ein, dass HARLEKINO ein derart schwachsinniger "Behinderter" sei, dass es geradezu eine Sünde wäre, ihn nicht deswegen zu belangen!
Und es färbe auf uns alle ab, wenn wir ihn laufen ließen !
Im Lauf des Verhörs und der Folter wird eine Ernsthaftigkeit in die Handlung "eingeschmuggelt", die höchstwahrscheinlich im Zuge der aktuellen "Spassdynamik" gar nicht für "voll" genommen wird.
Erst als Harlekino die Chance erhält. eine Art Plädoyer zu halten im Sinne der Gerechtigkeit, geschieht das grosse Umdenken.
Er macht 2 aktuelle Biographien zu Thema: "2 Mädchen kamen vor kurzem zur welt mit ein und derselben Behinderung. Jenes in NÖ wurde "nur" ausgegrenzt, jenes in Kenja samt ihrer Familie verbrannt als "Hexen"!
Das interessanteste ist, dass die selben Mechanismen, die "wir" anwenden, um jemanden aus zu grenzen (Mobbing) andrerorts zu katastrophalen Auswirkungen mutieren ! Auch hier wäre es theoretisch möglich. Ein kleiner Schwenk im gesellschaftspolitischen Gefüge. Eine Naturkatastrophe...

 

<Konzept als PDF>